unabhängig – kompetent – lösungsorientiert

... ich setze mich ein für eine glaubwürdige, ethisch und sozial vorbildlich handelnde Kirche ...

Besten Dank

Besten Dank für Ihr Stimme! Als Mitglied der Religiös-sozialen Fraktion werde ich mich in der Legislatur 2015–2019 für eine ethische und sozial verantwortliche Kirche einsetzen.

Wahlkreis Bülach, 14. Juni 2015

Erfolgreiche Wahl in die Kirchensynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.

... meine Ziele für die Legislatur 2015–2019 definiere ich u. a. wie folgt – diese Aufzählung ist natürlich nicht abschliessend.

  Ziel Begründung
1 In einer Richtlinie des Kirchenrates soll Havelaar-Kaffee in den Kirchenkaffees der Kirchgemeinden Standard werden. Im Grundsatz nur Einkauf von Fairtrade-Produkten. Zurzeit wird in vielen Kirchgemeinden kein Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Dies steht im Widerspruch zu den Bemühungen der kirchlichen Hilfs- und Missionswerke Brot für alle und mission21, weltweit auf faire Produktions- und Handelsbedingungen zu setzen. Es gibt Kirchgemeinden, die partout nichts von Fairtrade wissen wollen.
2 MitarbeiterInnen der Landeskirche müssen selber Mitglied der Landeskirche sein. Was als selbstverständlich erscheint, ist nicht immer der Fall. Glaubwürdigkeit, Vorbildfunktion und Identifikation mit der eigenen Arbeitgeberin Kirche.
3 Pfarrpersonen in einem Amt der evangelisch-reformierten Landeskirche sollen die eigenen Kinder reformiert taufen. Was als selbstverständlich erscheint, ist nicht immer der Fall. Glaubwürdigkeit im Einklang mit dem Ordinationsgelübde.
4 Schaffung von Rahmenbedingungen, welche Theologinnen und Theologen in einem Pfarramt ermutigen, das ihnen zustehende prophetische Wächteramt tatsächlich wahrzunehmen. Die Kirche darf sich vor Entwicklungen in der Gesellschaft nicht verschliessen.
5 Keine Konfirmandenlager mit Flugreisen ins Ausland. Ökologisch fragwürdig.
6 Die evangelisch-reformierte Landeskirche setzt die Informatikstrategie konsequent um – Open Source anstatt kommerzielle Software. Die Beschaffung von Informatikmitteln erfolgt derzeit dezentral und ist entsprechend heterogen. Open Source muss Priorität eingeräumt werden – Schluss dem Wildwuchs!
7 MitarbeiterInnen der Landeskirche sollen für Amtsgeschäfte zwingend die E-Mail-Dienste des eigenen Providers Datenpark nutzen müssen (keine Verwendung von privaten E-Mail-Adressen). Was als selbstverständlich erscheint, ist nicht immer der Fall. Wahrung des Berufs- bzw. Amtsgeheimnisses, Corporate Identity und Identifikation mit der eigenen Arbeitgeberin Kirche.
8 Wohnsitzpflicht vor Ort bei Teilzeitstellen mit einem Pensum von >= 70% Die derzeitige Regelung (Art. 122 Kirchenordnung) mit einer Wohnsitzpflicht bei einem Pensum von >= 50% ist nicht mehr zeitgemäss.
9 Inländervorrang bei Stellenbesetzungen im Pfarramt (Kichgemeinden im Gebiet des Konkordats) Die Rheinische Kirche gewährt kein Gegenrecht. Fachlich voll qualifizierten Schweizer TheologInnen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland verwehrt.