unabhängig – kompetent – lösungsorientiert

... ich setze mich ein für eine glaubwürdige, ethisch und sozial vorbildlich handelnde Kirche ...

Synode vom 14. Juni 2016

Beratung meiner Motion «Mitgliedschaft von Angestellten». Glaubwürdigkeit, Vorbildfunktion und Identifikation mit der eigenen Arbeitgeberin Kirche erfordern eine Mitgliedschaft.

Wahlkreis Bülach, 14. Juni 2015

Erfolgreiche Wahl in die Kirchensynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. In der Legislatur 2015–2019 werde ich mich für eine ethische und sozial verantwortliche Kirche einsetzen.

meine Ziele für die Legislatur 2015–2019 definiere ich u. a. wie folgt – diese Aufzählung ist natürlich nicht abschliessend:

  Ziel Begründung
1 In einer Richtlinie des Kirchenrates soll Havelaar-Kaffee in den Kirchenkaffees der Kirchgemeinden Standard werden. Im Grundsatz nur Einkauf von Fairtrade-Produkten. Zurzeit wird in vielen Kirchgemeinden kein Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Dies steht im Widerspruch zu den Bemühungen der kirchlichen Hilfs- und Missionswerke Brot für alle und mission21, weltweit auf faire Produktions- und Handelsbedingungen zu setzen. Es gibt Kirchgemeinden, die partout nichts von Fairtrade wissen wollen.
2 MitarbeiterInnen der Landeskirche müssen selber Mitglied der Landeskirche sein. Was als selbstverständlich erscheint, ist nicht immer der Fall. Glaubwürdigkeit, Vorbildfunktion und Identifikation mit der eigenen Arbeitgeberin Kirche.
3 Pfarrpersonen in einem Amt der evangelisch-reformierten Landeskirche sollen die eigenen Kinder reformiert taufen. Was als selbstverständlich erscheint, ist nicht immer der Fall. Glaubwürdigkeit im Einklang mit dem Ordinationsgelübde.
4 Schaffung von Rahmenbedingungen, welche Theologinnen und Theologen in einem Pfarramt ermutigen, das ihnen zustehende prophetische Wächteramt tatsächlich wahrzunehmen. Die Kirche darf sich vor Entwicklungen in der Gesellschaft nicht verschliessen.
5 Keine Konfirmandenlager mit Flugreisen ins Ausland. Ökologisch fragwürdig.
6 Die evangelisch-reformierte Landeskirche setzt die Informatikstrategie konsequent um – Open Source anstatt kommerzielle Software. Die Beschaffung von Informatikmitteln erfolgt derzeit dezentral und ist entsprechend heterogen. Open Source muss Priorität eingeräumt werden – Schluss dem Wildwuchs!
7 MitarbeiterInnen der Landeskirche sollen für Amtsgeschäfte zwingend die E-Mail-Dienste des eigenen Providers Datenpark nutzen müssen (keine Verwendung von privaten E-Mail-Adressen). Was als selbstverständlich erscheint, ist nicht immer der Fall. Wahrung des Berufs- bzw. Amtsgeheimnisses, Corporate Identity und Identifikation mit der eigenen Arbeitgeberin Kirche.
8 Wohnsitzpflicht vor Ort bei Teilzeitstellen mit einem Pensum von ≥ 70% Die derzeitige Regelung (Art. 122 Kirchenordnung) mit einer Wohnsitzpflicht bei einem Pensum von ≥ 50% ist nicht mehr zeitgemäss.
9 Inländervorrang bei Stellenbesetzungen im Pfarramt (Kichgemeinden im Gebiet des Konkordats) Die Rheinische Kirche gewährt kein Gegenrecht. Fachlich voll qualifizierten Schweizer TheologInnen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland verwehrt.